Die britische Premier-Ministerin Theresa May kann nicht einfach den Brexit durchführen. Der Oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs hat entschieden, dass das Parlament zustimmen muss. Aber was bedeutet dieses Urteil und welche Auswirkungen hat es auf Unternehmen?

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Theresa May kann nicht selbstständig den Brexit durchführen. Die britische Premierministerin muss eine weitere Hürde nehmen und die Zustimmung des Parlaments zum Auslösen von Artikel 50 einholen. Das hat der Supreme Court, der oberste Gerichtshof des Vereinigten Königreichs, mit 8:3 Stimmen entschieden und damit das Urteil des Londoner High Court von Ende 2016 bestätigt, wie Spiegel Online berichtet. Für die Regierung Großbritanniens eine herbe Niederlage – sie hatte gedacht, den Brexit im Alleingang durchführen zu können.
Doch was bedeutet das Urteil nun für den weiteren Verlauf der Ausstiegsverhandlungen? Kann Großbritannien vom Austritt doch noch zurücktreten? Das sei höchst unwahrscheinlich, erklärt die britische Kanzlei Morrison & Foerster. Obwohl der Großteil der Parlamentsmitglieder im Unterhaus gegen den Brexit sind, überwiege die Ansicht, dass das Referendum den Willen des Volkes darstellt. Wenn Premierministerin May das Parlament um Zustimmung zum Auslösen von Artikel 50 bittet, werde es allerdings zu einer langen Debatte kommen, die den Zeitplan der Regierung deutlich verzögert – das Endergebnis bleibe aber der Austritt aus der EU.
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