Die StartUp-Szene in Deutschland hat vor allem ein grundlegendes Finanzierungsproblem. Wagniskapital ist hierzulande kaum vorhanden, in den USA werden Gründern hingegen die Dollarnoten nahezu hinterhergeworfen. Nun plant die Bundesregierung eine Milliardenspritze für StartUps.
Die Große Koalition plant offenbar, StartUps in Deutschland besser zu unterstützen. Vor allem die Finanzierung von Jungunternehmen steht dabei im Fokus: Gemeinsam mit der KfW-Bank will die Regierung einen sogenannten Tech Growth Fund errichten. Das haben der Finanzsstaatsekretär Jens Spahn (CDU) und der Wirtschaftsstaatssekretär Matthias Machnig (SPD) laut Spiegel Online in einem gemeinsamen Artikel im Handelsblatt erklärt.
Mit den Plänen soll der sogenannte Venture-Debt-Markt, das Bindeglied zwischen dem Wagniskapitalmarkt und dem Bankenmarkt, gestärkt werden. Dieser ist in Deutschland noch schwach entwickelt und soll nun frisches Kapital erhalten. „Ziel ist es, über mehrere Jahre zusätzliche StartUp-Finanzierung von mehreren Milliarden Euro zu mobilisieren“, erklären Spahn und Machnig in ihrem Artikel. So soll schnell wachsenden, innovativen Unternehmen in allen Entwicklungsphasen genügend Kapital zur Verfügung gestellt werden können.
Kommentar schreiben