Um das angekratzte Image wieder aufzupolieren, geht Alibaba öffentlichkeitswirksam gegen zwei vermeintliche Produktfälscher vor. Diese sollen die Alibaba-Tochter Taobao als Plattform für den Verkauf von Swarovski-Plagiaten genutzt haben.

Vor Kurzem sah sich der asiatische E-Commerce-Riese Alibaba mit schwerwiegenden Vorwürfen konfrontiert. So soll, wenn es nach dem Amt des Handelsbeauftragten der Vereinigen Staaten (USTR) geht, das dazugehörige Tochter-Unternehmen Taobao Produktfälschungen auf der eigenen Plattform dulden. Deswegen landete Taobao prompt (abermals) auf die Liste der „notorious markets“ – eine nicht gerade imagefördernde Aktion für das Unternehmen.
Nun hat Alibaba nach Berichten von Alizila reagiert und zwei Anbieter verklagt, die Taobao genutzt haben sollen, um gefälschte Swarovski-Uhren zu verkaufen. Alizila spricht sogar vom ersten Fall überhaupt dahingehend, dass eine E-Commerce-Plattform Fälscher in China vor Gericht bringt. Die beiden werden auf rund 200.000 US-Dollar verklagt.
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