Shopkick gehört zu den bekanntesten Anbietern im Bereich standortbasierte Shopping-Apps. Doch nun muss der stationäre Handel in Deutschland wohl wieder ohne den Dienst auskommen: Nach nur zwei Jahren zieht sich Shopkick offenbar aus dem Markt zurück. Update: Shopkick hat sich zum Rückzug geäußert.

© kikovic via Shutterstock.com
Aus für Shopkick: Die standortbasierte Shopping-App zieht sich offenbar aus Deutschland zurück. Das berichtet das Online-Magazin Location Insider. „Trotz mittlerweile 2,8 Mio Nutzern hierzulande und namhaften Partnern wie Saturn, Douglas oder Karstadt glaubt die amerikanische Muttergesellschaft nicht mehr an das Geschäft in Deutschland und wird sich künftig ausschließlich auf ihren Heimatmarkt USA konzentrieren“, heißt es bei Location Insider.
Ein erstes Indiz dafür, dass die App „in Deutschland kein rechter Erfolg geworden ist“, sei der Ausstieg von Gravis. Der Apple-Händler war Launch-Partner für Shopkick und habe nach Informationen von Location Insider bereits vor fünf Wochen den Vertrag mit dem Dienst beendet. Gravis-Geschäftsführer Jan Sperlich habe erklärt, dass Shopkick durchaus zu mehr Kunden in den eigenen Stores geführt habe, es sei Gravis „allerdings nicht gelungen, unsere Kern-Zielgruppe zu erreichen“. Das Unternehmen habe auch messbar keine Konversion erzielen können. „Wie sind abschließend zu der Erkenntnis gelangt, dass die Shopkick-Anreize nicht zur Gravis-Zielgruppe gepasst haben“, fasst Sperlich zusammen.
Kommentar schreiben