Beate Uhse: Die Umsätze gehen weiter zurück
Untätig geblieben ist Beate Uhse natürlich nicht. Das Unternehmen hatte schon vor Monaten angekündigt, neue Wege gehen zu wollen und dabei Altlasten zu beseitigen; so wurde zum Beispiel das Kataloggeschäft eingestellt und einige Filialen geschlossen. Doch die Neuerungen greifen noch nicht oder werden zumindest in den Zahlen noch nicht sichtbar. Wie Neuhandeln berichtet, konnte die Beate Uhse AG auch im dritten Quartal 2016 nur sinkende Entwicklungen vorweisen. Lag der Konzernumsatz in Q3 2015 noch bei 30,6 Mio. Euro, liegt er jüngst bei nur noch 25,5 Mio. Euro netto, was einem neuerlichen Einbruch von rund 20 Prozent entspricht.
Blickt man auf den stationären Handel, so sind auch hier weitere Einbrüche zu registrieren: Die Geschäfte brachen hier im dritten Quartal von 8,1 Mio. auf 6,3 Mio. Euro ein. Durch die Schließungen der Filialen seien jedoch konkret nur rund 0,9 Mio. Euro Umsatzverluste entstanden. Die restlichen Verluste gehen mit sinkenden Frequenz in den verbliebenen Beate Uhse-Läden zurück, was grundlegend nichts Neues ist, da viele Kunden mittlerweile den Weg über das Internet gehen. Nicht umsonst hatte das Unternehmen angekündigt, stärker in die Online-Geschäfte zu investieren.
Doch auch im Versandhandel hat sich der Umsatz laut Neuhandeln abgeschwächt und ist im Vergleich mit dem Vorjahr von 12,8 Millionen Euro auf 11,4 Millionen Euro gesunken. Zurückzuführen sei dies zum Beispiel auf das bereits erwähnte, eingestellte Kataloggeschäft. Hinzu kämen reduzierte Gutschein-Aktionen und weniger Verkäufe über digitale Online-Marktplätze.
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