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Teppstore: Otto-Shop vor dem Aus?

Veröffentlicht: 25.11.2016
imgAktualisierung: 25.11.2016
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
25.11.2016
img 25.11.2016
ca. 2 Min.
Otto hatte sich von seinem Teppich-Spezialisten Teppstore offenbar mehr versprochen. Der Konzern wird sich wohl von dem Shop trennen.


Teppiche und Bodenbeläge, Gardinen und Rollos, Wohnaccessoires und elektrischen Haushaltshilfen – das ist das spezialisierte Sortiment, auf das sich der Otto-Shop Teppstore.de fokussiert. Doch wie es scheint, kann der Online-Shop nicht den Erwartungen der Konzernmutter entsprechen und steht wohl vor dem Aus.

Teppich im Wohnbereich
© g-stockstudio – shutterstock.com

Mit zahlreichen Online-Shops ist der Otto-Konzern bereits tief in den Bereich Wohnen und Einrichten eingetaucht. Doch nicht alle dieser Einzelshops scheinen den Erwartungen des Unternehmens entsprechen zu können: Wie Neuhandeln berichtet, will Otto sein Portfolio bereinigen und sich in diesem Zuge auch von dem Teppich- und Gardinen-Shop Teppstore trennen. Das habe das Otto-Team dem digitalen Blatt gegenüber bestätigt.

Die Schließung des Shops soll demnach zeitnah über die Bühne laufen: Noch in der aktuellen Herbst/Winter-Saison soll Teppstore der Stecker gezogen werden.

 

Screenshot des Teppich-Shops Teppstore
Teppstore, Screenshot © Otto

Teppstore: Schließung nach rund einem Jahr

Viel Zeit, sich zu beweisen, hatte Teppstore jedoch nicht: Erst vor einem reichlichen Jahr hatte Otto den Teppich-Spezialisten an den Markt gebracht. Doch der Shop habe, so Neuhandeln weiter, „die ehrgeizigen Konzernanforderungen wirtschaftlich nicht erfüllen“ können. Detaillierte Gründe für den fehlenden Erfolg blieben durch die Konzernseite ungenannt. Grundsätzlich war Teppstore deshalb ins Leben gerufen worden, weil speziell dieses Segment knapp ein Viertel der Netto-Umsätze von Haus- und Heimtextilien bei Otto.de in die Kassen spült.

Und da Otto dem modernen, digitalen Geist entsprechen möchte, wurde Teppstore als separater Shop aufgesetzt. Im Zuge eben dieses Geistes hat man sich nun jedoch anscheinend auch dazu entschieden, den Shop fallen zu lassen, da er eben nicht das gewünschte Ergebnis gebracht hat.

Es ist nicht der erste Shop, von dem sich Otto dieser Tage trennt. Erst im September 2016 wurde laut, dass sich der Konzern von seinem Elektronik-Shop Privileg verabschiedet. Auch diesem hatte Otto nur rund anderthalb Jahre eingeräumt, bevor man sich zur Trennung entschied.

Veröffentlicht: 25.11.2016
img Letzte Aktualisierung: 25.11.2016
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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