Das Bundeskartellamt soll einem Bericht der FAZ zufolge mehr Kompetenzen erhalten: Demnach plane die Große Koalition, eine neue Verbraucherschutzbehörde für das Internet auszubauen. So soll das Bundeskartellamt mehr Befugnisse gegen Internet-Unternehmen erhalten.

Bundeskartellamtspräsident Andreas Mundt (© Bundeskartellamt)
Die Große Koalition plant offenbar, das Bundeskartellamt zu einer Verbraucherschutzbehörde für das Internet auszubauen. Das berichtet die Frankfurter Allgemeine Zeitung. Demnach soll die Wettbewerbsbehörde künftig auch im Internet gegen Unternehmen vorgehen können, heißt es bei der FAZ. Unter anderem müssten Unternehmen, die sich nicht an die Anordnungen der Wettbewerbshüter halten, mit Geldbußen rechnen.
„Aus unserer Sicht ist es sinnvoll, die Kompetenzen des Bundeskartellamtes zu erweitern“, so der CDU-Abgeordnete Matthias Heider. Darüber sei sich die Union „weitgehend“ mit der SPD einig. Andreas Mundt, Präsident des Bundeskartellamtes, begrüße die Pläne der Großen Koalition. „Wir kennen die digitalen Märkte und könnten auf unserem vorhandenen juristischen und ökonomischen Knowhow aufbauen“, zitiert die FAZ den Kartellamtspräsidenten.
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