Unternehmen sammeln Daten – das ist weder neu, noch aufsehenerregend. Doch in der heutigen Zeit, wo Daten Gold wert sind und vor fremden Zugriffen geschützt werden müssen, ist es für viele Kunden wichtiger denn je, Herr über ihre Informationen zu sein. Ein Erfahrungsbericht eines Otto-Kunden zeigt allerdings, dass Daten manchmal auch dort zum Einsatz kommen, wo man sie nicht erwartet hätte.
Ein Kunde hat eine Frage zu einem Produkt, das er in einem stationären Baumarkt der Firma Hagebau kaufen möchte. Um Hilfe beim Kundenservice zu erhalten, sucht er sich im Online-Shop Hagebau.de die entsprechende Telefonnummer des Callcenters heraus und wird dort prompt mit vollständigem Namen angesprochen. Wie ist das möglich, wo er doch noch nie Kunde bei Hagebau war?
– Genau dies ist dem Journalist Jürgen Vielmeier passiert, berichtet Golem. Diese Ausgangssituation war der Startschuss für eine Suche nach Daten – besser gesagt nach dem Weg, den die persönlichen Daten von Jürgen Vielmeier genommen haben.
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