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Übernahme: Karstadt-Mutter kauft Fahrrad.de

Veröffentlicht: 09.11.2016
imgAktualisierung: 09.11.2016
Geschrieben von: Michael Pohlgeers
Lesezeit: ca. 2 Min.
09.11.2016
img 09.11.2016
ca. 2 Min.
Die Fahrrad.de-Mutter geht an die Karstadt-Mutter: Signa Retail hat die Mehrheit an der Internetstores Holding übernommen. Das prüft nun das BKartA.


Der Karstadt-Mutterkonzern Signa Retail hat das Mutterunternehmen des Online-Fahrradhändlers Fahrrad.de übernommen. Mit diesem Schritt will Signa Retail offenbar die Offline-Präsenz von Karstadt und Karstadt Sport ergänzen. Noch muss der Deal aber abgesegnet werden.

Fahrrad in Nahaufnahme

© masik0553 via Shutterstock.com

Die Internetstores Holding, zu deren Portfolio unter anderem Fahrrad.de gehört, wird von der Karstadt-Mutter Signa Retail übernommen. Die Internetstores Holding betreibt mehrere Online-Shops in insgesamt 14 europäischen Ländern. Neben Fahrrad.de gehören unter anderem auch Bikester, Addnature, Campz und Brügelmann in das Portfolio der Holding. Laut Internet World soll das Management der Internetstores Holding erhalten bleiben. Markus Winter übernimmt demnach die Position des CEO, Gründer René Marius Köhler wird Beiratsvorsitzender.

Wie die Internet World weiter urteilt, passen die Shops der Internetstores Holding „perfekt zum derzeitigen Übernahmeportfolio von Signa Retail“. Die Karstadt-Mutter plane offenbar, die bereits vorhandene Offline-Präsenz mit Karstadt und Karstadt Sport „sinnvoll zu ergänzen“. Sowohl Signa Retail als auch die Internetstores Holding scheinen sich von dem neuen Multichannel Vorteile zu erhoffen.

Bundeskartellamt prüft die Fusion

„Wir haben mit Internetstores gezeigt, wie profitabler E-Commerce und hervorragender Service auf effektive und kundenfreundliche Weise verbunden werden können“, erklärt Markus Winter. „Die hervorragende Plattform von Signa Retail wird uns helfen, unser Geschäft nun schneller und effizienter weiterzuentwickeln, mit besonderem Potenzial in Multichannel.“

Wie Gründerszene berichtet, übernimmt die Karstadt-Mutter 84 Prozent an der Internetstores Holding. Über den Kaufpreis ist allerdings nichts bekannt. Die verbleibenden Prozente seien weiterhin im Besitz von Gründer René Marius Köhler und den Geschäftsführern. Noch ist der Deal aber nicht ganz über die Bühne gebracht: Das Bundeskartellamt prüft derzeit in einem Hauptprüfverfahren die Fusion.

René Marius Köhler hatte die Internetstores Holding vor 13 Jahren vom Fahrradladen seines Vaters in Esslingen aus gegründet. Inzwischen hat das Unternehmen Niederlassungen in Berlin und Stockholm und beschäftigt rund 400 Mitarbeiter.

Veröffentlicht: 09.11.2016
img Letzte Aktualisierung: 09.11.2016
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Michael Pohlgeers

Michael Pohlgeers

Micha beobachtet politische Entwicklungen und Marktplatz-Dynamiken. Seine Themen: Teamführung, Plattformen und alles, was den Handel bewegt.

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