Tarifverhandlungen: Verdi bereitet Streiks in Bayern vor
In wenigen Tagen, heißt am 17. November 2016, gehen die Tarifverhandlungen zwischen der DHL und Verdi in Bayern in die nächste Runde. Der Gewerkschaft stößt auf, dass der Konzern 2015 das Tochterunternehmen DHL Delivery GmbH gegründet hat. Sie wirft der Deutschen Post nach Angaben von Merkur vor, dadurch mit Blick auf die Paketboten eine massive Fluktuation ausgelöst zu haben. Zudem, so der Vorwurf, sei die Konzern-Tochter gegründet worden, um Mitarbeiter nach dem günstigeren Speditions-Tarif bezahlen zu können und nicht den höheren Post-Tarif zugrunde legen zu müssen.
Falls die Tarifverhandlungen scheitern, stehen der Region im so wichtigen Weihnachtsgeschäft wohl Streiks bevor, um den Druck auf die Deutsche Post zu erhöhen. Dass dies ein durchaus wahrscheinliches Szenario ist, zeigen auch die Maßnahmen der örtlichen Gewerkschaft. Wie uns Anton Hirtreiter, Landesbezirksfachbereichsleiter der Verdi in Bayern, nämlich mitteilte, wurden die Vorbereitungen für mögliche Streiks bereits eingeleitet. Diese sollen sich – wird in den Verhandlungen keine Einigung erzielt – auf ganz Bayern erstrecken. Die Planung sieht derweil vor, dass sich die möglichen Streiks auf die verschiedenen Bereiche der Logistik, also Spedition, Auslieferung etc., erstrecken und auch andere Paketdienstleister wie Hermes oder UPS erfassen.
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dann schlage ich vor, sie schleppen Hundefutter in die dritte Etage und das mehrmals am Tag, evtl. irgendwelche Hanteln die ebenfalls bis zu 30kg wiegen können oder generell Pakete die so viel wiegen. Heute wird nur noch bestellt, statt shoppen zu gehen. Über 200 Pakete am Tag sind keine Seltenheit, eher die Regel. Wenn Dienstende ist, ist eben Dienstende, dann bringt man eben die restlichen 30 Pakete ins Depot und versucht es am nächsten Tag eben nochmal zu zustellen. Oder Pakete die richtige Trümmer sind, wo man am Ende nicht mehr weiß, wo man die Pakete verstauen soll. Das Auto ist am Ende der Beladung voll bis oben hin, sodass man seine Pakete nicht mehr findet bzw. nicht mehr dran kommt. Also bei der Post zu arbeiten war mal ein guter Job, heute ist es ehrlich gesagt richtige Drecksarbeit. Der Konzern wächst, macht guten Umsatz aber die Gehälter werden nicht mehr. Es ist kein Wunder, dass viele kein Bock mehr haben, über die Dienstzeit hinaus zu arbeiten. Die Paketmenge wird immer mehr, Briefmenge immer weniger, Geld bleibt gleich, ja sogar gekürzt. Seit die ,,Delivery" eingeführt wurde, ist alles schlechter geworden.
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mehr aufbringen kann,bei dem Druck und der miesen Bezahlung der Arbeitgeber.
Es geht nur noch um Gewinnmaximierung.
Wenn ich höre das die z.B. Telekom 1 Milliarde(1000 Millionen)Euro Gewinn macht
und die Börse davon enttäuscht ist und die Aktie direkt um 2% nachgibt zeigt mir das wieder in welch perversem System wir uns befinden.
Ich versende und empfange auch mit DHL und die letzen 4 Pakete sind auch einen Tag später als angekündigt eingetroffen,ab er meine Welt geht davon nicht unter.
Der Kunde wird von den grossen Versendern(Amaz on etct.)so verrückt mit der kurzfristigen Lieferung gemacht,das er das Paket am liebsten noch vor der Bestellung haben möchte.
Ein Irrsinn jagt den Nächsten.
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