Apple kommt aus seiner Talfahrt nicht heraus. Der Technologie-Konzern hat erneut weniger Geräte verkauft und das Geschäftsjahr zum ersten Mal seit 15 Jahren mit einem Umsatzrückgang abgeschlossen. Die große Hoffnung ist jetzt das iPhone 7 und das kommende Weihnachtsgeschäft.

Die Probleme von Apple haben sich noch immer nicht gelöst. Das Unternehmen verkaufte auch im vierten Quartal seines Geschäftsjahres, das Ende September endete, weniger iPhones. So kauften die Apple-Kunden nur 45,51 Millionen Smartphones – fünf Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Trotzdem übertraf Apple damit noch die Erwartungen der Analysten, die deutlich verhaltener mit 44,8 Millionen Verkäufen gerechnet hatten. Der Umsatz mit den iPhones sank aber deutlich stärker: Um 13 Prozent ging es auf 28,16 Milliarden Dollar nach unten. Das dürfte vor allem an dem günstigeren Modell iPhone SE liegen.
Im vierten Quartal seines Geschäftsjahres sank der Umsatz von Apple im Vergleich zum Vorjahr um neun Prozent auf 46,85 Milliarden US-Dollar. Auch beim Gewinn musste der Konzern deutliche Einbußen hinnehmen: Mit neun Milliarden US-Dollar lag dieser 19 Prozent niedriger als im Vorjahreszeitraum. Wirklich problematisch zeigt sich das Ergebnis aber im gesamten Geschäftsjahr. Denn das Geschäftsjahr sei das erste seit 2001, das Apple mit einem Umsatzrückgang abgeschlossen hat. Um acht Prozent sank der Umsatz auf 215,6 Milliarden US-Dollar. Der Gewinn lag im abgeschlossenen Geschäftsjahr bei 45,7 Milliarden Dollar und damit 14,4 Prozent niedriger als im Vorjahr, wie Heise Online berichtet.
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