Die Rettung bzw. der Verkauf von Unister ist noch nicht in Sack und Tüten. Der zuständige Insolvenzverwalter soll potenzielle Käufer an den Tisch holen und retten, was zu retten ist. Doch wie es scheint, hätte es gar nicht so weit kommen müssen: Der tödlich verunglückte Chef des Unternehmens Thomas Wagner soll lohnende Angebote bekommen und ausgeschlagen haben.
Ob die Unister-Gruppe und all ihre verschiedenen Tochterunternehmen gerettet werden können, ist fraglich. Viele Mitarbeiter mussten bereits gehen. Die Insolvenzverfahren laufen. So viel ist bekannt. Doch ein Bericht der Süddeutschen wirft nun die Frage auf, ob es überhaupt hätte so weit kommen müssen. Dem Unister-Chef Thomas Wagner, der im Sommer 2016 beim Absturz eines Kleinflugzeugs tödlich verunglückte, sollen mehrere durchaus lukrative Angebote gemacht worden sein.
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