Multichannel ist ideales Model für Media-Saturn
Es ist ein weiterer Schritt auf dem Weg zum Ende: Die Media-Saturn-Gruppe hat das Ende von fünf weiteren Redcoon-Shops beschlossen. Betroffen sind die Märkte Spanien, Portugal, Österreich, Belgien und die Niederlande. Aktuell betreibt Redcoon noch acht Online-Shops in der entsprechenden Landessprache. Auch wenn noch nicht bekannt ist, wann die Online-Shops dicht gemacht werden, bedeutet das, dass am Ende nur noch drei Märkte übrig bleiben werden: Deutschland, Polen und Italien. Bereits 2014 zog man sich aus Frankreich und Dänemark zurück.
Wie Neuhandeln.de berichtet, ist die Entscheidung, sich aus den fünf Märkten zurück zu ziehen, gerade erst getroffen worden. Gegenüber Neuhandeln.de erklärt Media-Saturn: „Die Übernahme von Redcoon erfolgte mit dem strategischen Ziel, die zu diesem Zeitpunkt wenig ausgebauten Online-Aktivitäten der Media-Saturn-Gruppe als Ganzes voranzutreiben.“ Redcoon gehört seit 2011 zu Media-Saturn und zählte schon Mitte der 2000er Jahre zu den größten Online-Händlern und gerade im Bereich Elektronik als Vorreiter. Media Markt selbst startete seinen Online-Vertrieb erst im Januar 2012, Saturn im Oktober 2011. Scheinbar ist das Konzept aufgegangen – wenn auch modifiziert. Während damals nicht klar war, welche Strategie das gewinnende Modell in diesem Bereich wird, hat sich mittlerweile deutlich gezeigt, dass „die Kombination aller Vertriebskanäle das ideale Modell“ für die Media-Saturn-Gruppe sei.
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