Und weiter geht es mit dem stückhaften Zerfall des Unister-Universums: Zum Ende des Septembers soll nicht nur das Insolvenzverfahren für weitere Tochtergesellschaften eröffnet werden. Auch eine ganze Reihe von Mitarbeitern muss ihre Plätze räumen. Update: Wie nun mitgeteilt wurde, wird Insolvenzverwalter Lucas Flöther den Geschäftsbetrieb des Konzerns fortführen. Darüber hinaus werden wohl weniger Mitarbeiter gehen müssen als zuerst angedacht.
(Bildquelle Insolvent: Tashatuvango via Shutterstock)
Am heutigen Freitag soll das Insolvenzverfahren für insgesamt sieben weitere Tochtergesellschaften von Unister offiziell eröffnet werden. Wie die Leipziger Volkszeitung schreibt, seien unter anderem der Reiseanbieter Urlaubstours und das Online-Portal U-Deals betroffen – gefolgt von weiteren Gesellschaften, die ihrerseits einige Hundert Angestellte haben.
Der offiziellen Eröffnung der Insolvenzverfahren dieser Unternehmen gingen viele Wochen voraus, in denen sie sich im vorläufigen Insolvenzverfahren befanden. Auch für die Mitarbeiter habe der Schritt durchaus Bedeutung, denn mit dem offiziellen Start des Insolvenzverfahrens endet zugleich auch die „Zahlung des Insolvenzgeldes durch die Arbeitsagentur“, so die LVZ. Ihre Gehälter und Löhne sollen sie nun wieder vom Unternehmen selbst beziehen. Darüber hinaus sei es nun für Gläubiger möglich, ihre Forderungen anzubringen.
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