Das Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) wird novelliert. Fusionen, vor allem von Internet-Firmen, sollen schärfer kontrolliert werden, zudem sollen sich Unternehmen künftig nicht mehr einfach um Bußgeldzahlungen drücken können.

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Unternehmensfusionen in der digitalen Wirtschaft, insbesondere von Internet-Unternehmen, werden in Deutschland künftig schwieriger. Das Bundeskabinett in Berlin hat eine Novellierung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB) beschlossen, wie Focus via dpa meldet. Es ist bereits die neunte Novelle des GWB. Damit sollen, laut Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD), künftig auch Übernahmen von Unternehmen geprüft werden können, deren wettbewerbliches Potenzial sich noch nicht in Umsatzerlösen, aber in einem Kaufpreis von mindestens 400 Millionen Euro zeigt.
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