Vor einigen Wochen ist Hanjin, die siebtgrößte Reederei der Welt, in die Insolvenz gerutscht. Seitdem hängen die Frachter der Reederei in Häfen und auf den Weltmeeren fest und werden nicht entladen. Das könnte auch das kommende Weihnachtsgeschäft gefährden – denn in den Frachtern befinden sich auch Waren für Händler.

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In den kommenden Wochen nimmt das Weihnachtsgeschäft richtig an Fahrt auf. Bis zum Jahresende können Händler sich erwartungsgemäß über große Umsätze freuen. Doch der Verkauf läuft nicht, wenn die Lager leer sind – und das könnte einigen Händlern zum Jahresende durchaus passieren. Denn Waren im Wert von geschätzt über zwölf Milliarden Euro hängen auf den Weltmeeren und in Häfen fest. Grund dafür ist die Insolvenz von Hanjin, der siebtgrößten Frachtschiff-Reederei der Welt, wie Spiegel Online berichtet.
Denn seit der Zahlungsunfähigkeit der Reederei verweigern Häfen die Einfahrt der Frachter. Sie fürchten, die südkoreanische Reederei könne die Hafengebühren nicht bezahlen und während Hanjin um Gläubigerschutz verhandelt, bleiben rund 500.000 Container auf den Frachtern. So sitze seit Tagen der 366 Meter lange Containerfrachter „Hanjin Harmony“ vor der Nordseeküste fest. Die Besatzung wartet bislang darauf, endlich in den Hamburger Hafen einlaufen zu dürfen. Und an Bord des Frachters sollen sich Waren für das Vorweihnachtsgeschäft befinden.
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