Im Dmexco-Roundup schauen wir auf die nackten Zahlen, die spannendsten Trends und fragen die Experten nach dem Stand der Branche.

© Dmexco
Die Dmexco findet in Köln statt und eine ganze Branche dreht durch. Das klingt natürlich übertrieben, ist aber lange nicht mehr so weit von der Wahrheit entfernt, wie es vielleicht vor einigen Jahren noch der Fall war. Die Messe gehört mittlerweile zu den wichtigsten Branchenereignissen der Welt. Wie die Gamescom als deutscher Vertreter zu einer der Leitmessen im Gaming-Bereich geworden ist, so ist es auch die Dmexco für die Digitalbranche geworden. Das wird allein an der Liste der teilnehmenden Unternehmen deutlich: Amazon, Google, Bing, Adobe, Demandware, Salesforce, Spotify, Twitter, PayPal, Ebay und und und – alles, was Rang und Namen hat und auch nur entfernt mit digitalem Marketing in Verbindung gebracht werden kann, zeigt sich auf der Messe. Der Anteil der Aussteller aus dem Ausland beträgt mittlerweile 50 Prozent.
Die nackten Zahlen sprechen eine deutliche Sprache: Die Fläche, die die Dmexco auf der Kölnmesse für dieses Jahr gebucht hat, beträgt 90.000 Quadratmeter – Rekord. 1.013 Aussteller und 570 Speaker aus über 100 Ländern sind vor Ort – ebenfalls Rekord. Erwartet werden (die Dmexco endet heute Abend) insgesamt über 50.000 Besucher und natürlich ist auch das der bisherige Bestwert. Die große Nachfrage kommt nicht von ungefähr: Der aktuelle OVK-Report, der am 19. September in Gänze veröffentlicht wird, spricht von Werbeumsatzerwartungen von 1,782 Milliarden Euro, allein in Deutschland wächst der Markt für Display-Werbung in diesem Jahr um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Kurz: Die Digitalbranche boomt.
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