Unister gehört zu den bekanntesten Internetunternehmen aus Leipzig. Doch mit der Insolvenz und dem sich entwickelnden Krimi um das Unternehmen fürchten Leipziger StartUps und Unternehmer um den Ruf ihrer Stadt. Die Initiative Newnister will das ändern.

Die Newnister-Initiative in Leipzig (© T. Rossa / pioneer communications)
„Leipzig ist mehr als Unister und es gibt so viel mehr zu berichten“, erklärt die Initiative Newnister in ihrem Manifest. Hinter der Initiative stehen mehrere Firmen der Digitalwirtschaft aus Leipzig. Sie wollen die Stadt als idealen Ort für junges Unternehmertum präsentieren und zeigen, dass es neben Unister auch Unternehmen in der Stadt gibt, deren Gründer nicht für dubiose Geldgeschäfte nach Venedig fliegen müssen oder illegalerweise E-Mail-Adressen für Werbezwecke nutzen. Der Krimi um die Unister-Insolvenz hat für eine große mediale Aufmerksamkeit gesorgt. Diese blende allerdings aus, dass Leipzig weit mehr zu bieten habe, erklärt einer der Newnister-Gründer, Benedict Rehbein, gegenüber der Leipziger Volkszeitung.
„Hier in Leipzig konnte Unister seine ehrgeizigen Pläne verwirklichen – mit optimalen Bedingungen an einem idealen Standort“, so Rehbein weiter. So negativ das Unternehmen nun in den Schlagzeilen stehe – dass es in Leipzig die generellen Grundlagen zum Erfolg des Unternehmens gegeben habe, dürfe nicht außer Acht gelassen werden. Die Stadt biete laut Rehbein viele Freiräume, bezahlbare Mieten, Familienfreundlichkeit, Platz für Expansion und verschiedene Hochschulen mit wirtschaftlicher Ausrichtung. Daneben findet sich auch „hochkreative Menschen mit Ideen“ in der Stadt, die einst als das neue Berlin bezeichnet wurde.
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