Auch wenn bereits mehrere konkrete Kaufangebote vorliegen, ist die Krise beim Leipziger Internetunternehmen Unister nicht überwunden. Nun berichten Medien, dass der Konzern massiv gegen das Datenschutzrecht habe. Es soll dabei um über 13 Millionen E-Mail-Adressen gehen.
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Der insolvente Unister-Konzern soll in den vergangenen Jahren massiv gegen Datenschutzbestimmungen verstoßen haben. Der interne Datenschutzbeauftragte habe demnach bemängelt, dass von den insgesamt 27,8 Millionen E-Mail-Adressen, die Unister gespeichert hatte, rund 13,3 Millionen Adressen illegal genutzt worden seien. Das berichtete die Bild am Sonntag laut Golem.de am vergangenen Wochenende. Es habe sich dabei um E-Mail-Adressen gehandelt, „die aufgrund fehlender Einwilligung oder fehlendem Kundenstatus gelöscht werden sollten“, so der Datenschutzbeauftragte.
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