Im Jahr 2012 kam es zu einem Hack bei dem Cloud-Speicherdienst Dropbox. Die gestohlenen Zugangsdaten sind dabei offenbar echt, wie ein Selbsttest von Betroffenen gezeigt habe. Dropbox-Nutzer sollten nun ihr Passwort ändern.

(Bildquelle Hack: wk1003mike via Shutterstock)
Mitte 2012 wurden rund 68 Millionen Passwörter des Cloud-Speicherdienstes Dropbox gestohlen. Vor Kurzem tauchten die Passwörter dann im Netz auf – und sind offenbar echt, wie ein Selbsttest von Betroffenen gezeigt habe. Wie Heise Online berichtet, seien die Zugangsdaten von Dropbox zwar „zum Glück“ nur als Hashes gespeichert gewesen, doch etwa die Hälfte der Passwörter seien „nur als einfacher SHA1-Hash mit Salt gesichert“. Deshalb bestehe „eine realistische Gefahr“, dass auch gute Passwörter von Kriminellen geknackt werden könnten.
Die andere Hälfte der Dropbox-Passwörter sei mit bcrypt gesichert. Diese State-of-the-Art-Sicherung mache das Knacken von bereits halbwegs guten Passwörtern „weitestgehend aussichtslos“, da es sich „immens zeitraubend“ gestaltet, erklärt Heise.
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