Unister steht aktuell sehr schwere Zeiten durch. Das Leipziger Internet-Unternehmen musste nach dem Unfalltod von CEO Thomas Wagner Insolvenz anmelden. Einige Tochterunternehmen folgten. Nun erklärt der vorläufige Insolvenzverwalter Prof. Dr. Lucas F. Flöther, dass man bereits mit den vielversprechendsten Kaufinteressenten tiefergehende Investorengespräche aufgenommen habe.
Scheinbar gibt es die ersten Lichtblicke bei Unister. Wie die Kanzlei des vorläufigen Insolvenzverwalters, Prof. Dr. Lucas F. Flöther, bekanntgegeben hat, scheint es in puncto Verkauf voran zu gehen.
Dass das Interesse an dem Leipziger Internet-Konzern groß ist, ist bekannt. Schon Anfang August erklärte Flöther, dass es eine „enorme Nachfrage nach der Unister-Gruppe sowie nach "einzelnen Assets der Unister-Gruppe“ gebe (wir berichteten). Damals hieß es, dass der Verkauf bereits bis Ende September vonstattengehen soll. In der aktuellen Pressemitteilung heißt es nun, dass es rund 20 Interessenten gebe, die einen Kauf ernsthaft prüfen und den Wunsch geäußert haben, auf Geschäftsführungsebene in konkrete Gespräche mit dem vorläufigen Insolvenzverwalter einzutreten. So haben auch bereits die ersten dieser sogenannten „Management-Meetings“ stattgefunden, worauf hin man nun verbindliche Angebote von den Interessenten erwarte.
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