Zalando reicht es nicht mehr, Logistikzentren nur noch in Deutschland zu haben. Nachdem das Unternehmen bereits ein erstes Zentrum in Italien gebaut hat, soll es nun auch nach Frankreich und Polen gehen. So will Zalando mehr als 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.

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„Deutschland ist nicht mehr genug“, erklärt David Schröder, Logistikchef des Berliner Modehändlers Zalando. „Jetzt ist für uns der richtige Zeitpunkt, um die nächste Evolutionsstufe zu starten und noch stärker auf die lokalen Kundenbedürfnisse einzugehen.“ Die nächste Evolutionsstufe, damit meint Schröder die Expansion des Unternehmens im Ausland. In Polen und Frankreich sollen im nächsten Jahr je ein neues Logistikzentrum eröffnet werden. Zalando will laut FAZ über 150 Millionen Euro in diese Logistikzentren stecken und damit über 1.000 neue Arbeitsplätze schaffen.
Das polnische Logistikzentrum soll in der Nähe von Stettin gebaut und bereits im kommenden Sommer eröffnet werden. Das neue Zentrum biete nach Angaben des Logistikchefs die Möglichkeit, Kunden in Polen schneller zu bedienen. Zudem sollen auch die Kunden in Dänemark, Finnland, Schweden und Norwegen von dem neuen Logistikzentrum profitieren, glaubt Schröder. Und auch Deutschland könnte von dem neuen Logistikzentrum aus beliefert werden. Die Lieferzeit könne sich um ein bis zwei Tage verringern, schätzt Zalando.
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