Der erste Hype um das Augmented Reality-Spiel Pokémon Go ebbt zwar so langsam ab, doch der Handel profitiert noch immer von seiner Wirkung. Wer Merchandise rund um die niedlichen Monster verkauft, kann sich über kräftige Verkaufssteigerungen freuen.

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Dass die Server von Pokémon Go mittlerweile stabil laufen, liegt zum einen sicherlich an den Verbesserungen, die Updates für das Augmented Reality-Spiel mit sich gebracht haben, zum anderen aber auch an dem abflachenden Hype. Händler, die Merchandise rund um die kleinen Monster verkaufen, können sich trotzdem über höhere Verkaufszahlen freuen. Und das auch langfristiger, wie ein Bericht von Internet Retailer zeigt.
Allein in den USA seien die Online-Verkäufe von Pokémon-Merchandise um ganze 105 Prozent im Juli gestiegen. Zu den Produkten, auf denen Pikachu und Co. gedruckt sind, gehören Spielzeug, Unterhaltungselektronik, T-Shirts und andere Kleidungsstücke. Sollte das Kundeninteresse an den Pokémon wie bisher verlaufen, könnten die Händler damit auch das Sommerloch überbrücken, heißt es weiter.
„Händler sollten diese Trends, die im Markt aufkeimen, erkennen und das Internet ist ein Ort, an dem sie das frühzeitig tun können“, erklärt Jaimee Minney, Vice President Marketing und Communications bei dem Marktanalysten Slice Intelligence. Bereits zum Start des Hypes hatten viele Unternehmen die Pokémon für ihr Marketing genutzt.
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