Eigentlich würde es bei der United Internet Gruppe gut laufen: Mit seinen Marken, darunter GMX und 1&1, konnte die Gruppe ihren Umsatz im ersten Halbjahr um sieben Prozent steigern. Doch Abschreibungen bei Rocket Internet sorgen für ein kräftiges Minus unterm Strich.
United Internet konnte seinen Umsatz im ersten Halbjahr 2016 um sieben Prozent auf 1,95 Milliarden Euro steigern. Doch unterm Strich stehen Verluste in Höhe von 51 Millionen Euro – im Vorjahr konnte die United Internet Gruppe noch einen Gewinn von rund 174 Millionen Euro verzeichnen. Wie Heise Online berichtet, seien Abschreibungen bei Rocket Internet „ein wesentlicher Grund“ für das kräftige Minus. United Internet ist mit gut acht Prozent an der Berliner StartUp-Schmiede beteiligt.
98 Millionen Euro wies United Internet als Sonderbelastung für die Beteiligung an Rocket Internet aus. Dazu kamen noch weitere Abschreibungen auf zugekaufte Firmen, sodass am Ende Sonderbelastungen in Höhe von 254,9 Millionen Euro zusammenkamen. Das Ebitda, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, liegt immerhin bei rund 400 Millionen Euro und damit 15,8 Prozent höher als noch im Vorjahr.
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