Rossmann versucht sich ein Stück vom lukrativen Rasierklingen-Geschäft abzuschneiden und startet seinen eigenen Abo-Service. Damit können sich auch Rossmann-Kunden die Klingen regelmäßig in den Briefkasten schicken lassen.

Screenshot © Rossmann
Das Geschäft mit Rasierklingen boomt. In der Herstellung kosten sie nur ein paar Cent, in der Drogerie zahlt man je nach Hersteller teilweise 20 Euro und mehr für 4 Klingen. Für Händler wie DM oder Rossmann sind sie ein gutes Geschäft, schließlich braucht der Mann regelmäßig neue. Online-Anbieter wie der Dollar Shave Club in den USA oder das Start-Up Mornin‘ Glory in Deutschland leben von der Not, ständig neue Rasierklingen zu brauchen. Sie bieten Abos an, mit denen man sich die Klingen regelmäßig direkt zuschicken lassen kann – und das mit Erfolg. Erst im Juli wurde der Dollar Shave Club für die Mondsumme von einer Milliarde US-Dollar von Unilever gekauft. Nun steigt auch Rossmann in das lukrative Geschäft ein.
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