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Stiftung Warentest: Online-Vergleichsportale schneiden schlechter ab als Airlines

Veröffentlicht: 27.07.2016
imgAktualisierung: 27.07.2016
Geschrieben von:
Lesezeit: ca. 2 Min.
27.07.2016
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Laut der Stiftung Warentest sollten Reisebuchungen eher bei den Fluggesellschaften selbst als bei Online-Vergleichsportalen vorgenommen werden.


Wenn es nach der Stiftung Warentest geht, sollte der nächste Urlaub eher bei der entsprechenden Airline selbst als bei einem Online-Vergleichsportal gebucht werden. Das liegt unter anderem an Problemen bei einer Stornierung und versteckten Kosten bei der Buchung der Reise.

Spaß im Urlaub

(Bildquelle Spaß im Urlaub: Monkey Business Images via Shutterstock)

Die Stiftung Warentest hat verschiedene Online-Vergleichsportale unter die Lupe genommen. Dabei kommen vor allem die Portale schlecht weg, die unabhängig von den Fluggesellschaften agieren. Laut Stiftung Warentest liegt dies insbesondere daran, weil die Airlines keine Provisionen zahlen, weswegen die Portale auf anderen Wegen Geld verdienen müssen. Dazu zählt beispielsweise der Verkauf von Versicherungen und anderen Leistungen, wodurch der endgültige Preis für die Reise meist weitaus höher ausfällt, als die Kunden zunächst denken.

Ganze sieben der zehn derartig getesteten Portale haben bei dem Test schlecht abgeschnitten. Die Stiftung Warentest nennt als Hauptgrund eine beschwerliche und intransparente Nutzerführung, die mit dem Versuch, dem Kunden zusätzliche Leistungen zu verkaufen, im unmittelbaren Zusammenhang steht.

Stornierung größtenteils umständlich & teuer

Ganz anders sieht dies für die von den Fluggesellschaften selbst gegründeten Online-Portale aus. Bei ihnen soll es weitaus „einfacher, transparenter und oft billiger“ sein, als bei den vermeintlich unabhängigen Vergleichsportalen. Nur Easyjet muss sich mit einem ausreichenden Urteil zufrieden geben. Das Unternehmen soll bei der Buchung kaum über Stornierungsbedingungen informieren und den Kunden „kein deutsches Vertragsrecht“ gewähren.

Zu den weiteren Vorteilen bei den Fluggesellschaftsportalen zählt zum Beispiel die Tatsache, dass diese kaum versteckte Gebühren auf den Seiten hätten und generell weitere Services nicht so offensiv verkaufen wollen. Die Portale sollen sich außerdem bei den Testbuchungen der Stiftung Warentest immer an die Vorschriften gehalten haben.

Die Verbraucherorganisation hat zusätzlich vor allem den Punkt der Stornierung betrachtet. Auch hier schneiden die Online-Vergleichsportale schlechter ab. Lange Wartezeiten, hohe Stornogebühren, teure Tarife für die Umbuchungsoption – all das sind Gründe dafür, dass der nächste Flug vielleicht doch eher bei der Fluggesellschaft selbst gebucht werden sollte.

Veröffentlicht: 27.07.2016
img Letzte Aktualisierung: 27.07.2016
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