Anfang des Jahres hatte Movinga aus Berlin 25 Millionen Euro an Investitionen eingesammelt, die inzwischen schon aufgebraucht sein sollen. Kritiker werfen dem Unternehmen vor, zu schnell gewachsen zu sein. Dabei soll auch Google vor einer Investition gestanden haben, ist aber kurzfristig doch abgesprungen.

Die Movinga-Gründer Bastian Knutzen und Chris Maslowski (Foto: Movinga)
Google hätte beinahe das Umzugs-StartUp Movinga übernommen. Doch offenbar haben Ermittlungen der Staatsanwaltschaft bei Movinga das Google-Investment verhindert. Die Verhandlungen zwischen Google Ventures und Movinga sollen „weit fortgeschritten“ gewesen sein. Movinga galt als deutsches Vorzeige-StartUp aus Berlin, das erst 2015 gegründet noch im Januar eine Finanzierung in Höhe von 25 Millionen Euro eingesammelt hatte.
Google Ventures ist eher weniger für Investitionen in Europa bekannt, sondern vielmehr für Investitionen in StartUps wie Uber oder Slack. Umso euphorischer dürfte man beim jungen Berliner StartUp gewesen sein, als Google sein Interesse bekundet hat. Nachdem die Verhandlungen aber durch die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft geplatzt sind, kam das Umzugs-StartUp in weitere schwere Zeiten: Erst im Juni musste Movinga kurzfristig binnen weniger Tage rund 150 Mitarbeiter entlassen, Gründerszene spricht in einem Bericht sogar von 200 Mitarbeitern, darunter 50 Praktikanten.
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