Die StartUp-Szene in Berlin wird vom Brexit profitieren – so lautet zumindest die Prognose der Jobsuchmaschine Joblift. Dies liegt vor allem an der Tatsache, dass Großbritannien einige Vorzüge als Standort verliert, weswegen es viele eher in die deutsche Hauptstadt zieht.

(Bildquelle StartUp bei der Arbeit: Mooshny via Shutterstock)
Welche Auswirkungen der beschlossene Brexit mit sich bringen wird, steht größtenteils noch in den Sternen. Die Jobsuchmaschine Joblift hat sich genauer damit auseinandergesetzt, was für Konsequenzen der Austritt Großbritanniens aus der EU auf dem Arbeitsmarkt der StartUp-Branche in der deutschen Hauptstadt hat. So hat Joblift festgestellt, dass bereits im kommenden Jahr über 1.000 zusätzliche Stellen in Berlin entstehen, die allesamt aus dem Brexit resultieren.
Das liegt laut Joblift vor allem daran, dass mit dem Austritt das Passporting zukünftig wegfällt. Damit konnten mithilfe einer in Großbritannien erworbenen Lizenz Dienstleistungen in ganz Europa angeboten werden. Zusätzlich geht die Arbeitnehmerfreizügigkeit verloren – ein Faktor, der insbesondere für international agierende StartUps wichtig ist, denn dadurch kann das Jungunternehmen Personal aus der gesamten EU engagieren. Auch die aufkommenden Zölle könnten eine Expansion ins europäische Ausland behindern. Weiterhin werden Fördermittel verstärkt nach Berlin wandern, denn der European Investment Fund verteilt nur ein Drittel der Investitionen an Nicht-EU-Mitglieder.
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