Eine Analyse der E-Commerce-Agentur Kairion und der TU Braunschweig zeigt: Impulskäufe, wie man sie aus dem Supermarkt im Kassenbereich – der sogenannten Quengelzone – kennt, funktionieren auch online. Richtig platzierte Werbebanner für niedrigpreisige Waren können Spontankäufe erheblich steigern.

(Bildquelle Kind im Supermarkt: Yury Kozlov via Shutterstock)
Man kennt das: Im Supermarkt bewegt sich die Schlange an der Kasse nur im Schneckentempo und man hat genügend Zeit, sich ausgiebig mit dem ausliegenden Kleinkram zu beschäftigen. Schokoriegel, Kaugummis oder Batterien für vergleichsweise geringe Euro-Beträge rufen förmlich: Kauf mich! Da besonders Kinder gern auf diesen Ruf hören, heißt der Bereich kurz vor der Kasse im Volksmund passenderweise Quengelzone. Die Impulskäufe, die dort getätigt werden, sorgen für etwa sieben Prozent des Gesamtumsatzes. Das Konzept funktioniert, weil man an der Kasse oft warten muss und Zeit hat, Reize aufzunehmen. Aber funktionieren solche Impulskäufe möglicherweise auch im Internet?
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