Vor 17 Jahren hat der Fischhändler Deutsche See seinen Fuhrpark auf VW-Fahrzeuge umgestellt, um nachhaltiger zu agieren – Doch dann kam der Abgasskandal. Deutsche See fühlt sich von dem Autokonzern hintergangen und denkt nun über eine Klage nach.

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Der Fischhändler Deutsche See hat sich ganz dem Thema Nachhaltigkeit verschrieben. Deshalb ging Geschäftsführer Egbert Miebach auch schnell den Fuhrpark des Unternehmens an, nachdem er Deutsche See gemeinsam mit seinem Geschäftspartner Peter Dill vor 17 Jahren übernommen hatte. Denn zum damaligen Zeitpunkt bestand die Fahrzeugflotte von Deutsche See aus vielen verschiedenen Fahrzeugen – unterschiedliche Größen, Marken und Modelle. Nicht unbedingt vorteilhaft für die CO2-Bilanz.
„Wir haben 450 Firmenwagen“, erklärt Miebach gegenüber Spiegel Online. „Wir haben nach einem Partner gesucht, mit dem wir gemeinsam unsere Idee von Nachhaltigkeit umsetzen können.“ Schließlich habe man sich für Volkswagen Nutzfahrzeuge und MAN entschieden. Gemeinsam wurde ein Konzept entwickelt, das sich offenbar bewährt hat: Im Jahr 2010 erhielt Deutsche See den Deutschen Nachhaltigkeitspreis. Ein Grund dafür war auch die Fahrzeugflotte – VW warb mit der Auszeichnung und entwarf sogar großflächige Anzeigen.
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