Gut ein Jahr ist die Buchplattform Genialokal nun schon aktiv. Doch das große Ziel – Amazon im Bücher-Sektor die Stirn zu bieten und für die Leser zur echten Alternative zu werden – ist noch nicht erreicht. In den kommenden Monaten will man daher ordentlich Fahrt aufnehmen.

(Bildquelle Offenes Buch : Alix Kreil via Shutterstock)
Schon vor dem eigentlichen Start von Genialokal im April 2015 wurde das Portal von vielen Buchhändlern wohlwollend beäugt. Schließlich war und ist die Macht von Amazon im Buchsektor nach wie vor ungebrochen. Und als kooperatives Gemeinschaftsprojekt möchte Genialokal große und kleine Händler zusammenführen, ihnen einen neuen Kanal zur Verfügung stellen und letztendlich als Instrument gegen Amazon fungieren.
Mit derzeit rund 270 Anwendern und etwa 680 eBuch-Mitgliedsfirmen steht der ganz große Durchbruch noch aus. – So zumindest das Resümee der Verbundgruppe beim Jahrestreffen in Bad Salzdetfurth. Wie Buchreport berichtet, sei man sich bewusst, „dass der ganz große Drive derzeit noch fehlt“. Mithilfe des Partners Libri wolle man jedoch „kräftig Schwung aufs Rad kommen“.
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