„Das Buch ist in unserer Gesellschaft fest verankert“, so Alexander Skipis, Geschäftsführer des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels. Dieses grundlegende Statement wird von den Buchverkaufszahlen des letzten Jahres etwas in Frage gestellt, denn der Gesamtumsatz sank wiederholt. Online-Händler können sich dagegen zumindest zu einem gewissen Teil freuen.

(Bildquelle Bücher: Maglara via Shutterstock)
Der Trend setzt sich weiter fort. Wie schon in den Jahren zuvor wurden auch 2015 insgesamt weniger Bücher verkauft. Laut RP Online auf Basis der Deutschen Presse-Agentur wurden im letzten Jahr 9,2 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das bedeutet ein Umsatzrückgang von 1,4 Prozent.
Dafür sehen die Zahlen im Online-Handel weitaus erfreulicher aus: Dort wurde ein Umsatz von 1,6 Milliarden Euro erzielt, was einem Wachstum von 6,6 Prozent entspricht. Dementsprechend sank dagegen der Umsatz im stationären Handel um 3,4 Prozent. Mittlerweile wird also rund jedes sechste Buch online verkauft. Amazon soll bei den E-Commerce-Verkäufen satte 75 Prozent des Marktes einnehmen.
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