Rakuten wollte es mit dem Branchenführer Amazon aufnehmen, in Deutschland bezeichnete man sich stets als „Nummer Drei“ der Marktplätze. Nun erklärte das Unternehmen überraschend seinen Rückzug aus drei europäischen Märkten.

(Bildquelle Geschlossen: Pitamaha via Shutterstock)
Der japanische Online-Marktplatz Rakuten wird seine Geschäfte in Großbritannien, Spanien und Österreich einstellen. Das erklärte das Unternehmen gestern überraschend gegenüber seinen Partnern und Händlern, wie Tamebay berichtet. Demnach werde Rakuten seine Geschäftsstellen und Marktplätze in diesen Ländern im August schließen. Die österreichischen Händler und Kunden sollen künftig den deutschen Marktplatz nutzen.
„Rakuten wird sich als E-Commerce-Marktplatz auf Frankreich und Deutschland konzentrieren, da diese Marktplätze die Größe und das Potenzial für nachhaltiges Wachstum haben“, erklärte das japanische Unternehmen. In Großbritannien und Spanien hätten die Kosten für das Wachstum im Vergleich zur Größe des Unternehmens dort zu der Entscheidung geführt, sich aus diesen Märkten zurückzuziehen. Rakuten betonte dennoch, dass man sein Geschäftsmodell in Europa weiterentwickeln werde. Dazu zählen auch Angebote wie etwa ein neuer Price Club, um die Kundenbindung in Frankreich zu erhöhen, oder Rakuten Pro in Deutschland.

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Selbstredend kann Rakuten nichts für seine Händler - nur wer sich mit einem Blinden ins Bett begibt, wacht schielend auf.
Also mal genau hinsehen, liebe Rakuten. Wir wäre es mal mit den deutschen Software-Angebo ten.
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