Adblocker mögen beim Nutzer beliebt sein, auf Verlagsseite bedeuten sie messbare finanzielle Verluste. Innerhalb der kommenden fünf Jahre droht Inhalteanbietern im Internet ein Verlust von 35 Milliarden US-Dollar, weil die Nutzer die Werbung lieber ausblenden.

(Bildquelle Adblock: Rzt Moster via Shutterstock)
Sie werden immer beliebter und immer einfacher in der Handhabung: Adblocker. Der Internet-User freut sich darüber, dass unliebsame Popups oder Pre-Roll-Videos nicht angezeigt werden, doch für denjenigen, der hinter der Website steht, sind sie ein Graus, denn im Internetzeitalter ist Werbung eine der wenigen Einnahmequellen.
Das Forschungsunternehmen Ovum hat errechnet, dass Adblock-Software für Verlage in den kommenden Jahren zum echten Milliardengrab wird. So sollen in einem realistischen Szenario, in dem Adblocker sich weiter verbreiten und leichter nutzbar werden, bis 2020 Verluste in Höhe von 35 Milliarden US-Dollar drohen. Selbst optimistisch (Herausgeber unternehmen jegliche zur Verfügung stehenden Gegenmaßnahmen) ist mit 16 Milliarden US-Dollar Verlust zu rechnen.
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