Hat Alibaba gegen Wertpapiergesetze verstoßen? Dieser Frage geht derzeit die US-Börsenaufsicht SEC nach und hat Ermittlungen gegen den chinesischen Online-Konzern eingeleitet. Alibaba bekräftigt, dem Unternehmen werde kein Fehlverhalten vorgeworfen.

Die Untersuchung der US-Börsenaufsicht dürfte Alibaba-Chef Jack Ma nicht gefallen (Bildquelle: GongTo / Shutterstock.com)
Der chinesische Online-Konzern Alibaba befindet sich derzeit im Visier der US-Börsenaufsicht SEC. Die US-Regulierer haben Ermittlungen gegen das Unternehmen eingeleitet, um mögliche Verstöße gegen das Wertpapiergesetz zu prüfen. Das bestätigte Alibaba in seinem Jahresbericht, die Angaben zu den Untersuchungen hält der chinesische Konzern allerdings sehr vage.
Es gehe bei der Untersuchung unter anderem um die Rechnungslegung im Zusammenhang mit bestimmten Partnerfirmen, an denen Alibaba beteiligt sei, heißt es. Alibaba bekräftigt, mit den Behörden zusammenzuarbeiten und die geforderten Informationen an die Ermittler herausgegeben zu haben. Es gebe bislang keine Vorwürfe wegen Fehlverhaltens, betont der Konzern von Jack Ma. Unklar sei, wie lange die Ermittlungen der US-Börsenaufsicht andauern werden.
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