Ikea testet neue App für den stationären Einkaufsbummel

Veröffentlicht: 09.05.2016
imgAktualisierung: 09.05.2016
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 2 Min.
09.05.2016
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ca. 2 Min.
Ikea setzt seine Digitalisierungspläne allmählich in die Tat um. Der Möbelhändler will nun eine App testen, mit der Kunden in den Möbelhäusern Zeit sparen können.


Ikea scheint es mit dem Digitalisierungswillen ernst zu meinen. Lange Zeit schien der Möbelhändler keine ganzheitliche, konkrete Modernisierungsstruktur zu haben. Doch nun scheint das Unternehmen – wie angekündigt – neue, digitale Wege gehen zu wollen und testet beispielsweise eine App, die Kunden im stationären Handel, das heißt in den Möbelhäusern, helfen soll.

Ikea-Logo auf Smartphone

(Bildquelle Ikea-App: think4photop via Shutterstock)

Auf der Branchenveranstaltung M-Commerce Summit dreht sich alles um die mobile Welt, um mobile Entwicklungen und Innovationen. Für Ikea Grund genug, ein neues Programm vorzustellen: Das schwedische Möbelhaus teilte nämlich mit, man wolle eine neue App testen, um den Kassenvorgang innerhalb der Einrichtungshäuser zu beschleunigen und den Kunden weitere kanalübergreifende Services zu bieten.

Ikea-App: QR-Code an der Kasse, statt lange Warteschlangen

Mithilfe einer neuen Ikea-App können Kunden im Möbelhaus ihre Wunschprodukte, die sie in ihren Einkaufswagen legen, gleich einscannen. An der Kasse angelangt, generiert die App dann einen QR-Code, der alle eingesammelten Produkte und Preise zusammenfasst. Auf diese Weise müssten die einzelnen Artikel an der Kasse nicht mehr alle einzeln eingescannt werden, was bei den teils sperrigen Möbeln und Einrichtungsgegenständen nicht selten aufwendig ist. Die Shopper zeigen lediglich den QR-Code vor, der eingescannt wird. Und dann muss nur noch bezahlt werden.

Anstatt also nur etwas „Cooles“ zu entwickeln, setzt Ikea mit seiner App vielmehr auf Pragmatismus und Nutzen. Alles in allem geht es Ikea darum, eine moderne Einkaufserfahrung zu schaffen, bei der die Kanäle nahtlos ineinander übergehen und den Kunden ein nützliches Instrument in die Hand zu geben, mit dem sie ihre Shoppingtour verbessern können. Grundlegendes Ziel sei es, „die Bedürfnisse und Wünsche der Kunden zu verstehen“, sagt Victor Bayata, die für die mobile Entwicklung des Unternehmens zuständig ist, nach Angaben von Mobilecommercedaily.

Veröffentlicht: 09.05.2016
img Letzte Aktualisierung: 09.05.2016
Lesezeit: ca. 2 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

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