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Täuschend echt: Gefälschte Paypal-Mails unterwegs

Veröffentlicht: 20.04.2016
imgAktualisierung: 30.06.2022
Geschrieben von: Tina Plewinski
Lesezeit: ca. 3 Min.
20.04.2016
img 30.06.2022
ca. 3 Min.
Es sind wieder Paypal-Phishing-E-Mails im Umlauf. Doch dieses Mal sind die gefälschten Nachrichten täuschend echt.


Kein Tag vergeht, ohne dass Millionen von Spam-Mails in den Postfächern deutscher Nutzer landen. Manche sind einfach nur nervig. Andere bergen große Gefahren, denn sie sind darauf ausgelegt, an sensible Daten und Passwörter der Nutzer zu kommen. Auch aktuell gibt es wieder eine Spam-Welle, bei der der Name von Paypal missbraucht wird.

 Phishing

(Bildquelle Phishing : wk1003mike via Shutterstock)

Eine aktuelle Statista-Grafik gibt Einblicke, wie gravierend die hiesige Zahl der Spams innerhalb kürzester Zeit gewachsen ist. Waren es im Jahr 2014 noch ungefähr 50 Millionen Spam-Mails, die

Statist-Grafik zu Spam-Mails

am Tag in Deutschland verzeichnet wurden, so hat sich diese Zahl 2015 mehr als verdoppelt – auf über 105 Millionen Mails (Bild: © Statista).

Dass unter diesen Spam-Nachrichten viele Betrugs-E-Mails sind, die sich mit einem kurzen Blick auch als solche aufdecken lassen, ist bekannt. Rechtschreib- und Grammatikfehler, fehlende oder falsche Personalisierungen oder dubiose Absender sind oftmals Zeichen, dass es bei einer E-Mail nicht mit rechten Dingen zugeht. Nun scheint jedoch eine Welle an sehr professionellen Paypal-Spam-Mails unterwegs zu sein: Wie Heise berichtet, wirken sie deshalb so echt, da es sich um bearbeitete Kopien echter Paypal-Nachrichten handelt.

Gefälschte E-Mail informiert über Paypal-Zahlung von Eventim-Tickets

In den entsprechenden Mails wird behauptet, dass über das PayPal-Konto des Nutzers zwei Tickets für eine Veranstaltung namens „Let's Spend The Night Together“ gekauft wurden und dementsprechend ein Abbuchungsbetrag in Höhe von 85,70 Euro an die CTS Eventim AG & Co. KG autorisiert wurde.

Wer auf die E-Mail hereinfällt und auf einen der gesetzten Links klickt, landet nach Berichten von Heise „direkt in der Phishing-Falle“, da diese Seiten von den Online-Kriminellen betrieben werden. Dort wird man dann – wie bei vielen anderen Phishing-Mails auch – aufgefordert, seine Zugangsdaten einzugeben. Ein weiterer Aspekt, der viele Nutzer glauben lässt, dass es sich um eine echte Paypal-E-Mail handelt, ist der Absender „mail.paypal.de“. Mithilfe der ergaunerten Daten könnten Betrüger das Konto ihrer Opfer ungehindert nutzen. Auch der Weiterverkauf der erbeuteten Passwörter ist eine beliebte Vorgehensweise.

Im Folgenden finden Sie einen Screenshot solch einer Phishing-Mail, den Heise erstellt hat.

 

Paypal Phishing-Mail Screenshot von Heise
Paypal Phishing-Mail Screenshot von Heise

 

Eingabe von Daten nur über die offizielle Unternehmensseite

Grundsätzlich sollten Nutzer ihre Daten niemals in irgendwelchen E-Mails oder auf weitergeleiteten Seiten eingeben. Unternehmen wie Amazon, Paypal und Co weisen immer wieder darauf hin, dass eine solche Datenabfrage in keinem Fall über E-Mails stattfinden würde.

Auch ähnliche, weniger professionell gemachte E-Mails, die vermeintlich von Paypal kamen, waren in der Vergangenheit in den Postfächern zu finden. (Zum Vergrößern einfach auf das Bild klicken.)

 

Paypal Phishing-Mail Screenshot
Paypal Phishing-Mail Screenshot
Paypal Phishing-Mail Screenshot
Paypal Phishing-Mail Screenshot

 

 

Veröffentlicht: 20.04.2016
img Letzte Aktualisierung: 30.06.2022
Lesezeit: ca. 3 Min.
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Tina Plewinski

Tina Plewinski

Tina fokussiert sich auf Amazon, Marketingstrategien und digitale Plattformen – inklusive der Schattenseiten wie Online-Kriminalität.

KOMMENTARE
3 Kommentare
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Jedele
31.08.2022

Antworten

PayPal Ist dies eine Adresse von Paypal?
Nikolas Böhm
07.05.2017

Antworten

Ich habe eine Mail von paypalmail.paypal.de bekommen, sieht komplett original aus, mit der Überschrift "Ihre PayPal-Kontoübe rsicht", Anrede mit meinem vollständigen Namen (allerdings "Hallo + Name", nicht "Guten Tag"), und das kurz nachdem ich tatsächlich eine Bestellung mit PayPal bezahlt hatte. Zum Glück hat uBlock Origin das Laden der verlinkten Seite dann verhindert!
Rene von Nordbleche
21.04.2016

Antworten

In unserem Blog habe ich zudem auch mal berichtet, wie man über die Links meistens auch erkennen kann ob es eine Fake/Phishing Mail ist, oder nicht. Sicher ist aber immer: Obacht beim Klicken. Erst denken, dann anklicken. Weitere Tips und Hinweise: blogger.nordbleche.de/.../...