Beim Bestelldienst Lieferando gibt es offenbar eine Sicherheitslücke, über die Angreifer Kundenkonten übernehmen können. Das Unternehmen wurde bereits vor einem Monat über die Schwachstelle aufgeklärt, soll aber noch nicht reagiert haben. Update: Lieferando gab bekannt, die Sicherheitslücke geschlossen zu haben.

(Bildquelle Cyberangriff: ronstik via Shutterstock)
Auf der Website von Lieferando gibt es offenbar eine Sicherheitslücke, die Angreifer dazu nutzen können, um Kundenkonten des Lieferdienstes zu übernehmen. Wie Heise Online berichtet, lasse sich über das Suchfeld der Website einem Webbrowser Code via Cross-Site-Scripting (XSS) unterschieben, der dann ausgeführt wird. Dadurch können Angreifer dann Cookies auslesen und Lieferando-Kundenkonten übernehmen.
Lieferando soll dabei bereits „vor über einem Monat“ von dem Sicherheitsforscher Robert Kugler über die Schwachstelle informiert worden sein. Kugler habe aber „bislang keine zufriedenstellende Rückmeldung“ von dem Unternehmen erhalten. Der Support habe lediglich versucht, die IT-Abteilung zu erreichen – geschlossen wurde die Lücke bei Lieferando aber noch nicht, wie Heise Security festgestellt hat.
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