Elf EU-Mitgliedsstaaten haben sich in einem Appell an die EU-Kommission gewandt und gefordert, Online-Portale als Chance und nicht als Gefahr zu sehen. Ihrer Ansicht nach reiche das geltende Recht aus, um sie zu regulieren – schärfere Regelungen seien nicht nötig.

(Bildquelle EU-Kommission mit Verbotsschild: Andrey_Kuzmin via Shutterstock)
In einem von „Politico“ veröffentlichten Schreiben an Andrus Ansip, den für den digitalen Binnenmarkt zuständigen Vizepräsidenten der EU-Kommission, fordern die elf EU-Mitgliedsstaaten, Online-Plattformen zu unterstützen und nicht weiter durch Regulierungen zu bremsen. An dem Appell, der von Großbritannien angeführt wurde, haben sich auch Tschechien, Polen, Luxemburg, Finnland, Schweden, Dänemark, Estland, Lettland, Litauen und Bulgarien beteiligt. Deutschland hat sich dem Appell also nicht angeschlossen.
„Plattformen sollten vor allem als eine Chance und nicht als eine Gefahr angesehen werden“, heißt es in dem Schreiben. „Plattformen sind eine Entwicklung, die man positiv betrachten sollte. Sie sind kreativ, innovativ und fördern Wachstum und Wettbewerb.“ Die elf EU-Staaten betonen, dass die Online-Plattformen sowohl für Unternehmen als auch für Kunden Vorteile bieten und in ihrer bisherigen Wirkung unterstützt werden sollten.
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