Panama Papers könnte als größtes Datenleck aller Zeiten in die jüngste Geschichte eingehen. Ein Whistleblower hat der Süddeutschen Zeitung brisante Dokumente über Briefkastenfirmen und deren Kunden zugespielt. Dabei soll es sich um Dokumente mit einer Gesamtgröße von rund 2,6 Terrabyte handeln, die es systematisch auszuwerten gilt.

(Bildquelle Datenleck: Nata-Lia via Shutterstock)
Medien sprechen vom größten Datenleck aller Zeiten: Ein unbekannter Whistleblower hat der Süddeutschen Zeitung Datenmaterial von mehr als 214.000 Briefkastenfirmen übergeben, insgesamt sollen die Daten 2,6 Terrabyte groß sein. Da die Firmen vornehmlich in Panama sitzen, sprechen die Berichte von den Panama Papers.
Mehr als 100 Medienorganisationen aus rund 80 Ländern sollen das Datenmaterial das zuerst der Süddeutschen Zeitung zugespielt wurde in den vergangenen Monaten ausgewertet haben. Das Material enthält Informationen über zahlreiche Kunden der Briefkastenfirmen, darunter auch hochrangige Politiker und weltbekannte Sportler. Selbst der Fußballer Lionel Messi wird im Zusammenhang mit den Panama Papers genannt.
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