Die großen Tech-Konzerne stehen immer wieder in der Kritik, weil sie durch ihre Firmensitze in Europa Steuer-Schlupflöcher nutzen. Nun will zumindest Facebook mehr Abgaben in Großbritannien zahlen. Das Unternehmen hatte seine Werbe-Deals bisher über Irland abgerechnet.

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Facebook will seine Steuertrickserei ein wenig einschränken: Das soziale Netzwerk will ab 2017 seine Werbe-Deals im britischen Markt nicht mehr über Irland abrechnen. Damit dürften die Steuern, die Facebook in Großbritannien zahlen muss, deutlich steigen. Heise Online zufolge erklärte Facebook diesen Schritt damit, dass das Geschäft im Vereinten Königreich damit „transparenter“ werde. Zahlen nannte das Unternehmen dabei aber nicht.
Konkret erklärte Facebook, dass die vom Team in Großbritannien abgeschlossenen Geschäfte auch in dem Land abgerechnet werden. Die wichtigsten Werbekunden wolle Facebook in dieser Woche darüber aufklären. Einem Insider zufolge könnte das Unternehmen dadurch Steuern im „Millionen“-Bereich in Großbritannien zahlen.
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