Mit fünf Initiativen zur Gründer-Metropole
Die „Neue Berliner Gründerzeit“ soll Studierende und Professoren für das Thema Gründung sensibilisieren und gezielte Impulse geben. Mitarbeiter und Wissenschaftler an Forschungseinrichtungen und -instituten können für besondere Leistungen im Bereich Gründung ausgezeichnet und der existierende Businessplan-Wettbewerb Berlin-Brandenburg ausgeweitet werden. Außerdem soll das „Berliner Gründercurriculum“ alle entsprechenden Aktivitäten bündeln und somit dem Ruf einer Gründer-Metropole gerecht werden.
Die „One-Stop-Agentur Berlin“ könnte dafür sorgen, dass StartUps durch den Senat und die städtische Verwaltung besser unterstützt werden. Eine Multilinguale „Start-up-Serviceagentur“ könnte für in- und ausländische Jungunternehmer als Anlaufstelle dienen, die beispielsweise als Hilfe durch den deutschen Bürokraten-Dschungel agiert.
Eine räumliche StartUp-Ballung könnte ein „Berliner Gründer-Campus“ bieten: Hier wären zentrale und flexibel mietbare Büroflächen von Vorteil, die sowohl Jungunternehmen mit Hauptaugenmerk auf digitale Geschäftsmodelle als auch bereits etablierten Firmen und Investoren zur Verfügung stehen. So könnten ein perfektes Networking und entsprechende Förderungen gewährleistet werden.
Ein eigens für Jungunternehmer konzipierter „Start-up-Fonds Berlin“ wäre für die Unterstützung der „jungen Wilden“ eine lohnende Idee. Der Privatfonds mit etwa 100 Millionen Euro könnte eine finanzielle Absicherung in den Anfängen der StartUps garantieren – ein wichtiger Punkt, um als Gründer-Metropole zu gelten. Als Finanzgeber wären hier vor allem Konzerne und mittelständische Unternehmen möglich.
Zu guter Letzt könnte die Initiative „Das Berliner Gründernetzwerk“ als Network-Schnittstelle dienen, die Erfahrene und Neulinge im Bereich der Gründung zusammenbringt und somit vielversprechende Verbindungen schafft.
Es gibt also anscheinend doch noch mehr Arbeit zu leisten als anfangs gedacht: Trotz der durchaus positiven Zahlen wird sich Berlin wohl noch Einiges einfallen lassen müssen, um den Status einer führenden Gründer-Metropole zu erhalten.
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