Phishing-Mails, gehackte Benutzerkonten, Online-Betrug – immer wieder bringen Kriminelle im Internet Kunden und Händler in Bedrängnis. Dagegen soll die EU künftig stärker und vor allem einheitlicher vorgehen. Das hat Bundesjustizminister Heiko Maas nun bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen in Amsterdam gefordert.

(Bildquelle Online-Kriminalität: Oleksiy Mark via Shutterstock)
Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) hat am Dienstag bei einem Treffen mit seinen Amtskollegen in Amsterdam eine stärkere Kooperation innerhalb der EU beim Kampf gegen Online-Kriminalität gefordert. „Die Online-Welt kennt keine nationalen Grenzen“, habe der Minister laut Heise Online erklärt. „Bei Cyberkriminalität liegen die Daten auf Servern und sind nationalstaatlich nicht mehr zuzuordnen.“ Die Strafverfolgung sei aber vorrangig nationalstaalich organisiert. Minister Maas betonte, dass man diese besser international vernetzen müsse, „wenn wir den Online-Kriminellen nicht ständig hinterherlaufen wollen“.
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