Stammkunden sind Gold wert
Geht man davon aus, dass Neukunden einen Warenkorb im Wert von 70 Euro kaufen und deren Konversionsrate bei zwei Prozent liegt, sind es Stammkunden, die die Umsätze nach oben treiben. Die Warenkörbe sind um durchschnittlich 16,1 Prozent höher und auch die Konversionsrate liegt mit 2,91 Prozent fast anderthalb mal so hoch. Exerziert man das Rechenbeispiel durch, so wie es auch Peter Höschl (von shopanbieter.de) getan hat, kommt man auf ein sehr eindeutiges Ergebnis: Mit Stammkunden wird 72,4 Prozent mehr Umsatz generiert als mit Neukunden. Sich Stammkunden aufzubauen lohnt sich also extrem, auch wenn es natürlich Geld kostet, diese zu binden und zu weiteren Käufen anzuregen.
Dass Problem ist jedoch, dass es 1000 und eine Möglichkeit beim After Sale Marketing gibt. Alexander Hofmann, Geschäftsführer von EComparo weiß, dass es darauf keine 100-prozentige Antwort gibt: „Der Begriff ‚After Sale Marketing‘ ist sehr schwammig und umfasst enorm viele Möglichkeiten. Je nach Größe des Online-Shops macht das eine mehr Sinn als das andere. Zumal es auch Marketing-Maßnahmen gib, die nicht für jede Produktgruppe geeignet sind. Ein Mode-Händler muss keine weiterführenden Dienste wie Wartung oder Reparatur anbieten, während das für einen Elektro-Händler durchaus überlegenswert ist.“ Wer als Online-Händler After Sale Marketing einsetzen will, muss sich im Vorfeld Gedanken dazu machen, welche Maßnahmen sinnvoll und umsetzbar sind. Gerade in puncto Umsetzbarkeit spielt die Auswahl der Shop-Software eine wichtige Rolle, denn nicht alle Shop-Lösungen erfüllen auch alle Wünsche.
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