Im Jahr 2015 wurden so viele Online-Identitäten wie noch nie erbeutet: 35 Millionen Benutzerkonten haben Hacker einer aktuellen Erhebung zufolge geknackt. Die Nutzer tragen dabei eine Mitschuld, da oft unsichere Passwörter verwendet werden.

(Bildquelle Passwort 123456: vchal via Shutterstock)
Im Jahr 2015 haben Online-Kriminelle 35 Millionen Online-Identitäten gestohlen und in speziellen Internetforen veröffentlicht. Das hat das Hasso-Plattner-Institut (HPI) festgestellt. Demnach stammten die Daten aus 15 Quellen, die Dunkelziffer der gestohlenen Identitäten dürfte aber noch wesentlich höher liegen. Zu den größten Datenskandalen gehörten, wie CRN berichtet, massenhaft gestohlene Daten von Portalen wie Ashley Madison, Minecraft, Skype oder auch Twitter.
Das Vorgehen der Kriminellen habe sich dabei zunehmend professionalisiert. Vor allem Dating- und Seitensprungportale waren Ziel der Hacker. Die gestohlenen Datensätze wurden dann – wie man vor allem im Ashley-Madison-Skandal beobachten konnte – für Erpressungsversuche genutzt.
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