Gerade für kleine Online-Händler ist das eine gute Nachricht: Das Bundeskartellamt möchte sich im nächsten Jahr stärker für den Online-Handel und für einen fairen und freien Wettbewerb einsetzen. Auch die Sanktionsmaßnahmen des Amtes sollen effektiver werden, so der Wunsch des Bundeskartellamtes. Derzeit gebe es noch zu viele Schlupflöcher für Unternehmen.

(Bildquelle Verbot: Archiwiz via Shutterstock)
In diesem Jahr haben wir an verschiedenen Stellen über Markenhersteller im Online-Handel berichtet. Ein Höhepunkt waren dabei zum Beispiel die Vertriebsbeschränkungen, welche Marktplätze wie Amazon gegenüber Online-Händlern zugunsten einiger Markenhersteller ausgesprochen hatten. Inzwischen ist sich das Bundeskartellamt des Problems bewusst geworden und kündigt für das kommende Jahr mehr Einsatz für Online-Händler an.
In der Vergangenheit hatte das Bundeskartellamt Markenhersteller wie zum Beispiel Asics in Bezug auf den Online-Handel bereits unter die Lupe genommen und Vertriebsbeschränkungen von Markenherstellern wie Asics zurückgewiesen. Das führte zwar dazu, dass Asics die Kompetenz des Bundeskartellamtes öffentlich hinterfragte, grundlegende Änderungen für einen freien und fairen Wettbewerb im Online-Handel hat es noch nicht gebracht.
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