Aktuell macht wieder eine Viren-Welle die Runde, bei der besondere Vorsicht geboten ist. Erpressungstrojaner sollen sich auch in Word-Dateien befinden, die per E-Mail verschickt werden. Sogar das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen wurde Opfer dieser Malware.

(Bildquelle Schadsoftware: Georgejmclittle via Shutterstock)
Dass man verdächtige Zip-Anhänge in einer E-Mail nicht einfach öffnen sollte, dürfte vielen bekannt sein. Doch derzeit macht offenbar eine perfidere Viren-Welle die Runde: Wie Heise Online berichtet, häufen sich seit einigen Wochen Fälle, bei denen neben Zip-Archiven auch präparierte Word-Dateien zum Einsatz kommen, um den Computer des Opfers mit einem Virus oder einem Erpressungstrojaner zu infizieren.
„Die Word-Dateien weisen gefährliche Makros auf und die Archive enthalten bösartige ausführbare Dateien (.exe) oder JavaScript (.js)“, warnt Heise. „Auf JavaScript setzen die Angreifer, da dieses von vielen Mailservern nicht blockiert wird.“ Die Malware ziele in erster Linie auf Windows-Nutzer ab, heißt es weiter. Die Schadsoftware sei dabei vor allem an gefälschte Bewerbungen und Rechnungen angehängt. Damit liegt nahe, dass auch Unternehmen im Visier der Angreifer stehen.
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