Die Bonus-App Shopkick gewährt seinen Nutzern unter anderem Punkte beim Betreten von stationären Geschäften. Doch offenbar ist dies auch der Fall, wenn es keine Absprache mit den Geschäften gibt. Damit stößt die App die Unternehmen ziemlich vor den Kopf.

(Bildquelle Verwirrung: Cameron Whitman via Shutterstock)
Shopkick gibt seinen Nutzern seit wenigen Tagen sogenannte „Walk-in Kicks“, wenn sie eine Filialen von Edeka, Kaiser’s/Tengelmann und Rewe besuchen. Auch beim Betreten von Aral-, Esso- und Shell-Tankstellen sollen die Nutzer belohnt werden. Das Feature, Bonus-Punkte für das Betreten von stationären Geschäften zu erhalten, ist eine Kernfunktion von Shopkick. Doch wie Location Insider herausgefunden hat, sollen Edeka, Rewe und die Tankstellen nichts von der eigenen Teilnahme am Bonus-Programm wissen.
„Wir wissen nicht, wie es zu den von Ihnen festgestellten Walk-in Kicks kommt“, erklärte Raimund Esser, Leiter der Unternehmenskommunikation der Rewe-Märkte gegenüber Location Insider. Die Rewe-Schwester Penny arbeitet zwar mit Shopkick zusammen, aber nicht die Rewe-Märkte. Sie setzen in Sachen Bonus-Punkte ohnehin auf Payback. Auch die Pressestellen von Edeka und Esso haben sich über die Information, dass es Shopkick-Punkte für das Betreten ihrer Filialen gibt, erstaunt gezeigt. Eine Sprecherin von Esso betonte sogar, dass ihr Shopkick „bislang nicht bekannt“ gewesen sei. Von einer Kooperation wisse sie nichts. Esso realisiert sein Kundentreueprogramm mit Deutschland Card.
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