Zug-Tickets sind häufig kein Schnäppchen. Umso verführerischer klingt das Angebot von Bahnheld.com: Das Online-Portal wirbt mit Rabatten von bis zu 50 Prozent gegenüber den Normalpreisen. Doch die Staatsanwaltschaft soll von betrügerischen Machenschaften hinter dem Geschäftskonzept ausgehen und hat nun Ermittlungen eingeleitet.

(Bildquelle Schienen: Alexandra Lande via Shutterstock)
Es klingt erst einmal verlockend: Bahnheld.com verkauft auf seiner Website Zug-Tickets und wirbt dabei mit bis zu 50 Prozent Preisnachlässen. – Und das Beste: Die Online-Plattform unterstützt nach eigenen Aussagen auch gemeinnützige Projekte wie die SOS Kinderdörfer, Unicef und WWF. Das Unternehmen schreibt auf seiner Seite:
„Hinter Bahnheld stecken eine vielzahl von Menschen, die Ihre Freifahrten auf Bahnheld verkaufen und diese für gemeinnützige Projekte spenden. Die Freifahrten vergibt die Deutsche Bahn aufgrund unterschiedlicher Situationen (z.B. Bahnstreiks). Die Erlöse von Bahnheld werden komplett an Spendenorganisationen gespendet.“ – Doch anscheinend ist das Angebot zu schön, um wahr zu sein.
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