Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber hat sich nach langem rechtlichen Streit dazu entschieden, seinen Dienst in drei deutschen Städten zu beenden. Offiziell spricht das Unternehmen aber nur von einer Pause.

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Der umstrittene Fahrdienst-Vermittler Uber legt sein Geschäft in Hamburg, Frankfurt und Düsseldorf vorerst auf Eis. Das hat das Unternehmen Gründerszene zufolge in einer Mail an seine Nutzer erklärt. Demnach machen es „regulatorische Rahmenbedingungen und gesetzliche Vorgaben“ den Fahrern in den deutschen Städten „zunehmend schwer“, die „gewohnte Uber-Qualität überall gleichermaßen anzubieten“. Deshalb werde man den Dienst ab dem 9. November 2015 „pausieren“, um „gemeinsam mit Politik und lokalen Behörden an einer langfristigen Lösung für ganz Deutschland zu arbeiten“.
Wie die FAZ berichtet, erklärte Uber den Rückzug aus den drei Städten aber auch mit einer zu hohen Nachfrage, die das Angebot der Uber-Partner in den Städten „deutlich überstiegen“ habe. „Für viele potenzielle Uber-Partner habe sich der Prozess zum selbstständigen Mietwagenunternehmer als zu zeit- und kostenintensiv erwiesen“, schreibt die Zeitung.
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